Herbert M. – ohne einen Cent in der Tasche vollkommen hilflos

Herbert M. ist ohne einen Cent in der Tasche bei uns „gestrandet“. Wir konnten für ihn einen Platz in der Casa de Familia ergattern und versuchen, ihm die Paga vitalicia zu beantragen, damit er wenigstens irgendein kleines Einkommen hat. Er fährt täglich mit dem Fahrrad, das ist seine einzige Freude, die er noch hat. Das Leben in der Casa de Familia ist nicht einfach, aber leider hat er keine andere Option. Die herztat Patin Birgitt versucht ihm das bei jedem Treffen klar zu machen. Sie bringt ihm oft kleine Geschenke mit (Haferflocken, zu Weihnachten Goulasch mit Klößen und Rotkohl, etc), was ihn sehr erfreut. Letzte Woche war sie mit ihm an der Playa de Palma zum Spazieren, das hat ihm gut getan…..

Die neuen herztat Prospekte sind verfügbar

Dank der Bereitschaft von Birgit Schrowange, für herztat-Werbung zur Verfügung zu stehen, konnten wir die Prospekte für Senior*innen und Pat*innen neu gestalten. Auf dem Titel findet sich jeweils Birgit Schrowange mit einer Aussage hinsichtlich der Zielgruppe und unser neuer Slogan : Zuversicht und Hilfe für ältere Menschen

herztat Supervision

Die Möglichkeit die eigenen Erfahrungen im Rahmen der herztat Patenarbeit von Dritten reflektieren zu lassen, die Handhabung schwieriger Fälle zu diskutieren und Meinungen anderer in ähnlichen Situationen einzuholen, all dies ist ausgesprochen wichtig. Die erste Supervision im Jahr 2021 stieß bereits auf allerbeste Resonanz. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an die Supervision im November 2022. Neben Fallbesprechungen ging es aus um strukturelle und organisatorische Fragen. Fazit : auch dieses Jahr war dies eine sehr hilfreiche und gut gelungene Supervision. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im neuen Jahr.

Praktische herztat Hilfe – und rührende Dankesworte

Manche sagen, das Schicksal sei ein mieser Verräter. Viele Lebensgeschichten, mit denen wir als herztat-Paten in Berührung kommen und die uns berühren, scheinen diese Aussage zu bestätigen. So auch die von Waltraud Stankowitz (85) aus Hamm. Nachdem innerhalb von 10 Monaten erst ihr Mann und dann einer ihrer zwei Söhne verstarben, war sie plötzlich allein, denn ihr einzig verbliebener Sohn lebte weit weg auf Mallorca. Der zögerte nicht lange und holte seine Mutter zu sich auf die Insel, wo sie sich auch rasch einlebte – sehr froh, in seiner Nähe sein zu können. Doch leider hielt das Glück nur wenige Jahre, bis auch dieser Sohn mit noch nicht einmal 60 Jahren unerwartet verstarb. Waltraud fand Aufnahme bei einer Freundin des Sohnes, die sich trotz eigener Krankheit ein Jahr lang intensiv um sie kümmerte. Ihr sehnlichster Wunsch war nun, in ein Pflegeheim in ihrer Heimatstadt zurückkehren zu können. Aber die Rückkehr nach Deutschland wollte nicht gelingen, scheiterte immer wieder an bürokratischen Hürden und langen Wartelisten in den Senioreneinrichtungen. Über das Konsulat erfuhr HERZTAT von der Notlage und konnte rasch helfen:  

Hallo lieber Herr Werner,

heute ist es ist genau 4 Wochen her, als ich Ihnen sehr verzweifelt, auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung, meine Mail geschrieben hatte.

Seit dem ist unglaublich viel passiert und ich möchte heute DANKESCHÖN💛 sagen! 

Überwältigend war Ihre schnelle Reaktion, mit der ich gar nicht gerechnet hatte.

Und genau so schnell ging es weiter… Mit Ihrer herztat-Patin Jeanine haben Sie uns einen wundervollen Menschen geschickt! 🧡🙏

Ob am Telefon, beim ersten Kennenlernen zwischen Jeanine und Waltraud oder gestern als Jeanine uns bei der Verabschiedung von Waltraud am Flughafen begleitet hat.   …es war wunderbar Jeanine an unserer Seite zu wissen! Sie strahlt so viel Liebe, Ruhe, Zuversicht und Lebensfreude aus, wenn ich an sie denke, huscht mir immer ein Lächeln ins Gesicht! 

Gerade habe ich das erste Foto von Waltraud in ihrem neuen zu Hause bekommen, ein wenig verloren wirkt sie noch, aber sie wurde von allen überaus herzlich empfangen und wird sich sicher dort schnell eingewöhnen. 

Danke, dass Sie dabei geholfen haben, Waltraud ihren sehnlichsten Wunsch nach Hause zu dürfen und dort noch ein paar schöne Jahre im Kreise ihrer Bekannten, Freunde und Gleichgesinnter verbringen zu dürfen, erfüllt haben.

Sie leisten wunderbare Arbeit, die ich bereits mehrmals bei Bekannten und Ärzten lobend erwähnt habe.

Leider kennt kaum jemand ihre Stiftung, was sehr schade ist. Die Artikel in der Zeitung hatte ich wohl auch immer verpasst, nur durch die Empfehlung von Herrn Kohls (Konsulat) habe ich von der herztat Stiftung erfahren.

Für Sie persönlich und Ihre Stiftung sende ich Ihnen die allerbesten Wünsche!

Liebe Grüße

V.P.

Birgit Schrowange ist das neue „Werbegesicht“ von herztat

Nach den Dreharbeiten für „Unser Mallorca“ mit Birgit Schrowange haben wir sie angefragt, ob sie sich vorstellen könnte uns zu gestatten, mit ihren Fotos für herztat zu werben. Eine Werbeanzeige mit einer derart prominenten Persönlichkeit erzeugt ein Vielfaches an Aufmerksamkeit wie unsere bisherigen Anzeigen. Birgit hat schon im Rahmen der Dreharbeiten zum Ausdruck gebracht, daß sie die Aktivitäten von herztat sehr wertschätzt und in Anbetracht des hohen Bedarfs für sehr wichtig hält.

Jetzt kam die Rückkopplung. Birgit Schrowange ist bereit als „Werbegesicht“ für herztat zur Verfügung zu stehen. Wir, alle Beteiligten der herztat Stiftung, Stifter, Vorstand und Paten/innen danken Birgit ganz herzlich für Ihr Engagement zugunsten unserer Stiftung. Die neue herztat Werbeanzeige ist gerade in Bearbeitung und wir hoffen sie noch dieses Jahr schalten zu können – mit Birgit Schrowange als prominente Unterstützung .

ADLER/lovethenow.de

Einmal – und immer wieder : die herztat Patin Birgitt berichtet über ihre Erfahrungen

Nach 2monatiger Zugehörigkeit bei der herztat Stiftung bekam ich meinen „Senior“ Rolf, ein sehr unkontenvioneller 75jähriger, zugeteilt. Er wohnte zu dieser Zeit seit 15 Jahren in einem Van, den er zum Camper umgebaut hatte. Er fühlte sich dort sehr einsam und allein. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass er an Lungenkrebs leidet. Mit meiner Hilfe und der Hilfe meines spanischen Mannes haben wir es geschafft, ihn in ein Heim für sozialschwache Menschen unterzubringen. Er – und ich – waren sehr sehr glücklich mit dieser Situation. Er sagte, der liebe Gott habe ihm einen Engel geschickt (das sei wohl ich ☺ ). Ich habe ihn begleitet zu Arztterminen, im Krankenhausaufenthalt, bei wöchentlichen Treffen am Meer mit seinem geliebten „Cafe con Leche“. Per Whattsapp waren wir mehrmals wöchentlich im Kontakt und wenn er nicht sofort antwortete, machte ich mir gleich Sorgen um ihn. Aber er war eine harte Socke. Leider ging es ihm (wie der Arzt vorausgesagt hatte) dann schlechter und schlechter.  Er aber sagte, dass er nicht mehr leben wollte und das Schöne sei es, dass er keine Schmerzen habe. Am 20.08.22 ist er verstorben, seine Einäscherung war am 22.08.22, an der ich mit einer Bekannten von ihm teilnahm. Seine Salzurne habe ich mit „einem lachenden Auge“ vom Beerdigungsinstitut mit dem Motorrad abgeholt. Genau so unkonventionell, wie „mein Rolf“ war. Er war oft sehr schwierig, aber trotzdem hatte er das Herz auf dem rechten Fleck. Habe ihn  am 04.09.22 auf seiner Seebestattung begleitet. Es war mir eine Ehre, ihn in seinen 10 letzten Lebensmonaten begleitet zu haben – eine Aufgabe, die mich zutiefst befriedigt hat.

Mallorca Magazin unterstützt herztat mit Werbeanzeigen

Wir wissen : die von Einsamkeit betroffenen Senioren haben eine hohe Hemmschwelle sich bei uns zu melden und um Hilfe zu bitten. Doch um Hilfe zu geben, dafür sind wir da. Regelmäßige Werbeanzeigen sollen Senioren motivieren sich mit uns in Verbindung zu setzen, ebenso natürlich auch Menschen, die jemanden kennen, der Hilfe benötigen könnte. Kontaktieren Sie uns, wir, die herztat Patinnen und Paten, können für Sie viel bewegen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Und dem Mallorca Magazin sagen wir recht herzlichen Dank für seine Unterstützung !